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7.2.2012
Aus jüngeren Zuschriften:
„Mit Interesse habe ich verschiedene ihrer Artikel gelesen: das deutsche ambivalente Verhältnis zur Geschichte wird belegt, der Rückbau auf NS-Niveau ist schwierig für mich. Die Informationen mit Bausoldaten, Wendezeiten, also dass DDR-Gegner den Soldaten auf den Straßen gegenüberstanden und das beide Lager in Prora kaserniert waren, ebenso die Bautrupps zum Mauerbau 1961, haben mich berührt ... Mein Interesse gilt Prora insb. der Nutzungszeiten der NS -Zeit und NVA-Zeit, hier wiederum interessiert mich die These, dass zum Ausbruch des Krieges 1939 die Arbeiten eingestellt wurden, also nur der Rohbau existierte. Thema Fenster: da aber doch kriegsbedingte Nutzungen verschiedener NS -Organe stattfanden, ist davon auszugehen das zumindest in Teilen Fenster eingebaut waren bzw. hat die Rote Armee/NVA die Fenster eingebaut? Meine Frage: existieren dazu Publikationen?" MGR
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14.12.2011
Sehr geehrte Damen und Herren, auch ich habe in Prora gedient (Comander Generalmajor Dirwelis), von November 78 bis Ende April 1979, weis nicht mehr in welchem Block, wurde aber zum sogenannten "Panzerelektromeister" ausgebildet, dann nach Gotha versetzt. Seit fast 20 Jahren lebe ich jetzt in Paraguay, weil mir ehrlich gesagt weder das "eine" weder das "andere" Deutschland gefallen hat.... Sollte es einen "Genossen" geben, der mit mir dort stationiert war und/oder Interesse an einem Gedankenaustausch haben, so kann er sich mit mir unter ratoncito777@yahoo.de in Verbindung setzen. Ich erinnere mich noch an einen Namen, es war ein gewisser Dirk Windhausen, die anderen weis ich nur noch teilweise mit Namen. Ich hatte wohl noch das "Glück" nicht "Vom Regen in die Traufe" zu fallen.
Mit herzlichen Grüssen Thomas G. Weitz
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18.11.2011
Hallo,werte "Genossen !!!" Ich bin erscrocken, was aus dem Standort Prora geworden ist.Für die Initiative: Denk-Mal-Prora bin ich voll dafür. Meine Dienstzeit war 11/62 (Kuba Krise) bis 4/64 im Pz.Rgt 8.Wir haben auch einiges erlebt,Winter 62/63 Rasenden Roland frei schaufeln. Nach 24h Wache, 2h persönliche Freizeit,anschließend antreten mit Feld- spaten und Zeltplane und ab in den Panzerpark,Schnee- räumen.Schnee in Zeltplane schaufeln,zumachen, auf Rücken, aus den Panzerpark gehen und gegenüber im Wald abkippen, und das die ganze Nacht. Ein paar Meter weiter stand die große PAT mit einem 6 Meter breiten Räumschild. Hoch lebe der Sozialismus. Solschen Irrsinn und das 18 Monate.Habe mich manchmal gefragt wer hier blöde ist. Wenige Sachen waren ganz interresant, aber sonst kann ich sagen,eine verlorene Zeit. Trotzdem interessiert mich Prora immer wieder. War das letzte Mal wohl 1975 beim Ostseeurlaub mal dort. Würde mich freuen von den damaligen Mitleidensgenos- sen etwas zu hören.
trucker
E-Mailadresse: trucker-dd@gmx.de
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13.10.2011
Ich war von 1969-1970 im MSR 29,Prora a.Rg stationiert. Um den tristen Alltag zu erleichtern,haben wir heimlich das Radio eingeschaltet und den Deutschen Sodatensender 935 gehört. Nur der Musik wegen,versteht sich. Um Erinnerungen zu wecken,klickt doch meine HP an: www.deutscher-soldatensender.de Gerne beantworte ich diesbezügliche Fragen. Aus Hamburg grüsst Wiedja Musebrink
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23.8.2011
Hallo
Ich habe von November 1972 bis April 1974 in der Transportkompanie des MSR 29 in Prora gedient. Eine Zeit mit negativen aber auch positiven Erfahrungen. Ich würde mich freuen, wenn ich auf diesem Weg Kontakt zu ehemeligen Mitstreitern herstellen könnte. Zu erreichen bin ich unter der E-Mail-Adresse: j.510@gmx.de
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20.6.2011
Hallo Stefan ,
lese gerade " Der Prinz und das Proradies " Deinem Grundgedanken des nicht Vergessens stimme ich in jeder Beziehung voll zu. Ich gehöre übrigens auch zu der Gattung, die nicht so recht an einem "Altkameradentreff" interessiert ist. Wie versprochen werde ich auch, sofern es demnächst meine Zeit erlaubt, eine umfassende persönliche Schilderung meiner NVA Erlebnisse 76/77 abliefern .
Der Grund meiner "Zwischendurchmail" ist nun folgender - weil mir beim Lesen des " Prinzen " gerade die Jahreszahl 1985 durch mein Gedächtnis kreiselt, muß ich nämlich genau daran denken, daß ich in jenem Jahr das persönliche militärische Erlebnis hatte, zum zweiten mal für ein Vierteljahr zum Reservistenwehrdienst eingezogen zu werden - diesmal in Zeithain bei Riesa.
Laut Wehrdienstgesetz von 1984 konnte einem das sogar nach abgeleistetem Wehrdienst 8 mal wiederfahren. Im Vergleich zum Grundwehrdienst der wirklich absolute Anschiß - gerade wenn man gedacht hat : jetzt hast du den ganzen Horror hinter dir , wirst du wirklich nochmal total zum " Obst " gemacht - Wie mir bekannt ist , gab es wirklich solche Fälle von 8 mal RWD. Im Durchschnitt war man Anfang / Mitte Dreißig und hatte Familie . - Das hatte dann natürlich den besonderen Effekt. Ich glaub´das ist mir übrigens wiederfahren, weil ich 1977 nicht in die Kampfgruppe der Arbeiterklasse eingetreten bin.
hajomg
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11.5.2011
Sehr geehrte Damen und Herren,
durch diverse Veröffentlichungen in unserer örtlichen Presse, sind bei mir mal wieder "Lebensabschnitterinnerungen" geweckt worden. Ich persönlich begrüße die Initiative denk-mal-prora, und sollte es jemanden interessieren würde ich auch gerne meine Gedanken und Erfahrungen einbringen. Irgendwie hatte man ja nie die Gelegenheit zu einem diesbezüglichen Gedankenaustausch. Die Erlebnisse in jener Zeit haben auch meine Persönlichkeit geprägt. Leider nicht überwiegend positiv . Nun halte ich die Publikationen über das " Leiden "der Bausoldaten , die in Prora statoniert waren für etwas übertrieben. Ich selbst leistete meinen Grundwehrdienst im MSR 29 1976/77 ab. Ein Erholungsurlaub war das für mich und tausende anderer Wehrpflichtiger sicher auch nicht , zumal die Entfernung zu meiner Heimatstadt ca 750 Km betrug (15 Stunden Eisenbahn - aber die Zugverbindungen waren zuverlässiger als heute). So cool, wie die heutige I-fone-Generation war man zu dieser Zeit mit Anfang zwanzig auch nicht. Schade nur , daß ich mich im Oktober 1977 von der Insel mit dem damals üblichen Spruch "Drei Worte genügen - runter von Rügen - drei Worte mehr - nie wieder her" verabschiedet habe - das hat so ein schönes Fleckchen Erde wirklich nicht verdient - und ich hab´ es leider Gottes auch nicht fertig gebracht, mal wieder her zu kommen. Sollte mal jemand Gefallen an einem Email - Gedankenaustausch zum Thema Prora ( MSR 29 )haben , würde mich das sehr freuen .
MfG hajomg
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Sehr geehrte Damen und Herren,
habe mit Interesse Ihre Seite und die Fotos angesehen. Leider vermisse ich Angaben über das sog. RAZ 40. (Rakentenausbildungszentrum) Ich selber war in der Zeit vom Mai bis Oktober 1985 in Prora untergebracht. Leider weiß ich nicht mehr in welchem Block, konnte mich auch bei einem Besuch im Jahr 2004 nicht mehr erinnern. Ich würde mich über einige Informationen oder Kontaktaufnahme sehr freuen, leider kann ich keine Fotos beisteuern, da man ja damals unter Strafandrohung nicht fotografieren durfte.
Mit freundlichen Grüßen Mario Walenta
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6.3.2011
Hallo Leute,
suche einen alten Schulfreund, der, glaube ich mich noch zu erinnern 1978 oder 1979 in Prora stationiert war. Er heißt Hans Uwe Müller und ist am 09.02.1959 geboren ( Merseburg oder Weißenfels ). Letzter mir bekannter Wohnort war Tangerhütte. Kann mir jemand helfen.
MfG hj.hendrich
hj.hendrich@gmx.de
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28.5.2009
hallo ,finde eure seite gut,habe selber von 75/76 in Prora gedient (MSR 29 -I- kompanie),würde gerne mit ehemaligen kontaktieren, die in der selben Zeit gedient haben. hajo1956@gmx.de
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