Jugendherberge 1. Hof

Jugendherberge Prora - erster Hof von hinten:

1994

Der letzte Abschnitt der Kaserne blieb unverputzt. Die Bauarbeiter, die um 1980 mit den Putzarbeiten beschäftigt waren, wurden wegen des gigantischen Fährhafenbaus in Mukran an anderer Stelle dringlicher benötigt. In Windeseile mussten dutzende Arbeiterwohnungen im Plattenhausstil errichtet werden.

2004

Das Gebäude wurde im Vorfeld des Jugendevents „Prora03“ entkernt. Die Raumaufteilung in der Nutzungszeit der Fallschirmjäger ist bislang unbekannt. Hinweise willkommen!
In den achtziger Jahren waren hier untergebracht:
Erdgeschoss: Kleiderkammern
1. OG: Baupioniere, zum Teil auch Matrosen
2. OG: die Schneiderei, die
Bibliothek, das Traditionszimmer für das Pionierbaubataillon sowie Räume, die u.a. für Verhöre von der benachbarten „Verwaltung 2000“, eine Sondereinheit des MfS innerhalb der NVA, genutzt wurden.
3. OG: Baupioniere
4.-5. OG: Bausoldaten

2009

Die Entkernungsarbeiten haben  begonnen, d.h. weitestgehender Rückbau auf die KdF-Strukturen. Die Nutzungsgeschichte spielte keine Rolle.

2010

Die Jugendherberge nimmt Gestalt an. Der „Trockenturm“ der Fallschirmjäger ist niedergelegt – ein Winkelbau, der etwa in den sechziger Jahren angebaut worden war. Darin lagerten die Fallschirme auf einem Rost. Später wurde der Bereich als Kleiderkammer der Bausoldaten genutzt. Geringe Merkmale im Bereich der Bibliothek erinnern auf Antrag der Initiative Denk-MAL-Prora an die einstige Nutzung des Blocks.

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